Das Projekt „Lebendige Alster“

Seit Sommer 2011 engagieren sich BUND Hamburg, NABU Hamburg und Aktion Fischotterschutz gemeinsam im Projekt "Lebendige Alster" für die naturnahe Entwicklung der Alster und ihrer Nebengewässer. Die Alster soll zusammen mit ihrer Niederung ein lebendiger Korridor in der Stadt Hamburg werden- für Natur und Mensch. Damit leistet das Projekt auch einen Beitrag zur biologischen Vielfalt in der Stadt Hamburg.
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Spendenkonto
Aktion Fischotterschutz
Stichwort: Lebendige Alster
IBAN: DE56 2695 1311
0161 3575 12
BIC: NOLADE21GFW


Neuigkeiten

Mi

24

Mai

2017

Erlenbruchwald an der Alster

Erlenbruchwald an der Alster
Erlenbruchwald an der Alster

Zwischen Ohlsdorf und Fuhlsbüttel, ein wenig flussabwärts des Teetzparks, kann man vom Alsterwanderweg in einen Erlenbruchwald schauen. Im Gegensatz zu einem regelmäßig überfluteten Auwald ist ein Bruchwald ein permanent nasser, langfristig gefluteter Wald am Rande von Bach- und Flusstälern. Phasen des vollständigen Austrocknens fehlen hier. Namensgebend ist die dominante Art Schwarzerle (Alnus glutinosa). Die Erle erträgt starke Vernässung besser als viele andere Baumarten. In der Krautschicht der Wälder dominieren Sumpfpflanzen wie Seggen, Farne und Moose. Im Frühjahr erscheinen die gelben Blüten der Sumpfdotterblume (Caltha palustris).

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Di

16

Mai

2017

Totholzeinbau am Haselknick

Eingebautes Totholz am Haselknick
Eingebautes Totholz am Haselknick

Der Einbau von Totholz als Strukturelement ins Gewässer ist eine der Hauptaufgaben des Projekts Lebendige Alster. Natürlicherweise müssten die Mengen von Totholz in den Gewässern jenseits unserer Vorstellungen liegen. Das ist nicht weiter verwunderlich, flössen die Gewässer des Tieflandes doch weitestgehend durch bewaldete Landschaften. Jeder Sturm fordert seinen Tribut und so sammeln sich große Mengen an Totholz in den Gewässern an. Holz, das im Wasser liegt, verrottet sehr langsam und kann Jahrzehnte bis Jahrhunderte Bestand haben. Es dient während dieser Zeit als wertvoller Lebensraum, als Anheftsubstrat für Makrozoobenthos, Unterstand für Fische und vor allem hat es entscheidenden Anteil an der dynamischen Selbstgestaltung eines Flusses.

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Mi

10

Mai

2017

Die Alsteraue, Lebensraum für seltene Pflanzenarten

Die Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
Die Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)

Die Alster ist in großen Strecken als urbanes Gewässer zu bezeichnen. Durch Wehre reguliert und aufgestaut, mit Uferbefestigungen und ohne eine dynamische, durch Überschwemmungen geprägte Aue, mit ihren einzigartigen und faszinierenden Lebensgemeinschaften. Es finden sich aber in vielen Abschnitten noch sehr naturnahe Bereiche an der Alster, die viele typische Aueaspekte zeigen. So finden sich gerade an der Alsteraue oberhalb Fuhlsbüttel noch Zeugnisse einst verbreiteter feuchter Laubwälder mit ihrem wunderschönen Frühjahrsaspekt. Viele seltene Pflanzenarten wie Gelbes-Buschwindröschen (Anemone ranunculoides), Schlüsselblume (Primula elatior), Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium) und Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum) finden hier noch einen geeigneten Standort.

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Publikationen


Was können Sie tun?

"Lebendige Alster" ist ein sogenanntes Beteiligungsprojekt- jeder, der interessiert ist, kann Hand anlegen. Hier auf dieser Webseite finden Sie Informationen über die verschiedenen Maßnahmen (z.B. Einbau von Totholz und Kies), die unternommen werden um das Projekt „Lebendige Alster“ voranzutreiben. Darüber hinaus werden Aktionen vorgestellt, die schon erfolgreich durchgeführt wurden. Jedes Jahr gibt es mindestens einen Bach-Aktionstag an der Alster im Rahmen des „Lebendige Alster“-Projektes.
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Die Alster braucht Freunde!
Die Entwicklung der Alster soll von den Bürgern unterstützt und getragen werden. Es ist daher wichtig, die Bürger in diesen Prozess einzubinden. Nicht gegeneinander, sondern nur miteinander lassen sich nachhaltig und erfolgreich Projekte gestalten.


Das Projekt "Lebendige Alster" wird gefördert durch: